Neuigkeiten
Was alles so passierte. Erlebnisse aus dem Waldviertel, vom Böllerbauer und vom Weißwurstäquator
gepostet am 21.05.2014 um 16:15
Proberaumausflug! Kreisky und die Elefanten auf derselben Show! Wir schmissen sämtliche Kreisky Kabel in unser Auto und düsten los bevor die merkten was los war. Davor landete der wunderschöne persische Schlagzeugteppich, der zehn Minuten vorher friedlich in der Mülltonne seiner Entsorgung entgegen schlummerte im fetten VW Van der Bundeskanzler damit sie auf wohligem Untergrund ihr Schlagzeug für uns Aufbauen konnten.

Luis kam, mit dem Proberaumschlüssel in der Tasche, um Stunden zu spät aufgrund einer ausgearteten Besprechung am Vortag was zur Folge hatte dass alle Elefanten im türkischen Nobeltschecherl ums Eck ihre Fadesse mit Bier runterspülten und den Kreiskys dabei aufmunternd zuwinkten während diese ihre Limousinen mit Instrumenten und unserem Müllteppich beluden.

Auf der Fahrt passierte nicht viel Erbauliches und im Waldviertel angekommen besichtigten wir den riesigen Holzschupfen in dem wir heute auftreten durften. Es gab lecker Wurst als Catering. Auf dem Weg zur Künstlergarderobe rannte man durch die Feuerwehr-Garage am Feuerwehr-Auto vorbei und bezog dann Quartier in den Feuerwehr-Backstage-Räumlichkeiten.

Die Show verlief großartig dank unser ausgesprochen guten Performance. Nach uns hattens die Kreiskys ähnlich schwer und beschimpften tapfer die örtliche Raiffeisenbank. Dann wurde noch philosophiert über James Bond und Blutwurst. Am nächsten Morgen verteilte der örtliche FPÖ Chef blaue Ostereier zum Frühstück. Für den Alf gabs keines - zu unseriös.

Dann gings wieder heim und eine Woche später wurde wieder ausgerückt zum lieben verrückten Böllerbauer und seinen Bauernhof wo die Crackfelder ganzjährig in voller Blüte stehen. Da gibt es nämlich eine schicke Surfschule in Marokko und Spanien und die wollten gscheit feiern und luden uns alte Surfer-Dudes ein um sie ein wenig zu Bespaßen. Wir durften diesmal indoor spielen und waren sehr sehr gut. Bei der anschließenden Tombola haben wir leider nichts gewonnen. Um vier in der Früh stürmte ein betrunkener Bauer mit Psychopharmaka und Mistgabel das Nebenzimmer und begann unter kroatischem Gebrüll dieses zu Räumen den er sei der Hausmeister.

Quer durch malerische Landschaft ging es Heim, die Band hatte Urlaub. Alf und Luis aber düsten mit dem ICE und den Klampfen im Gepäck nach München. Gelesen wurde und zwar in der Buchhandlung Isarflimmern, wahrscheinlich an der Isar. Davor grauslichstest Currywurst-Schnaps Menü der östlichen Hemisphäre gefuttert.

Die Lesung war sehr lustig, im Publikum war ein hübscher Querschnitt der Münchner an sich. Da gabs ne Gruppe von Rasterkings, ein überaus kritisches Literaturprofessor Ehepaar, ein paar junge Münchnerinnen die sich verlaufen haben und die süß verrückten Mädels vom Buchhandel. Wir amüsierten uns köstlich über unsere Schmähs und tummelten uns mit dem Lesen weil wir wieder zum Bahnhof düsen mussten um Züge in zwei verschiedene Richtungen zu erreichen... .

Alf machte einen Abstecher nach Ulm, Luis - Richtung Wien im Bummelzug unterwegs - setzte mit seinem im Schlaf ausgeronnen Bier das Abteil unter Bier. Um 6 Uhr in Hütteldorf angekommen ging es für ihn fast nahtlos zum nächsten Businesstermin im Zuge dessen ihm jemand einen Bierdeckel ins Auge schoss.




Tabula Rasa ab 14.3.
gepostet am 28.02.2014 um 17:17
Wir freuen uns, denn ab 14.3. gibts was Neues auf die Ohren.
Unsre Single "Tabula Rasa" krabbelt ans Licht.
Es wird anders. Es wird neu. Denn:
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Erfind dich neu
Pol dich um
Mach reinen Tisch
Du brauchst Veränderung
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EISBÄREN TOUR 2014 - Das ungeschönte Diario
gepostet am 10.02.2014 um 15:49
Pokale für die Elefanten

Montag 27. 1. 2014 Leipzig - Noch besser Leben
Monitorwege: Null - Getränkemarken: Drei

Treffpunkt war acht Uhr dreißig bei der Casa de Luis in Erdbergo. Pauli war zu spät weil Montag war, Thorsten brauchte Eistee, Luis war restfett vom Chelsea, Alf fror. Navi programmiert und auf gehts Richtung Leipzig - die meistbespielteste Stadt der Elefanten neben Wien. Die Lady im Navi kartographierte Tschechien als riesengroße Wiese, der elefantöse Orientierungssinn war gefragt. Stunden später Einfahrt in Deutschland und 5 min später Polizeikontrolle - die erste die wir im Dacia je erleben durften. Während alle kontrolliert wurden ging Thorsten mal souverän aufs Klo.

Dann fahren fahren fahren, der aktuelle Toursampler gefühlte 20 mal durch gehört und zwei Stunden zu früh standen wir vor dem "noch besser leben" in Leipzig. Ein Wohnzimmer in dem wir vor Jahren bereits mal mit Kat Frankie spielen durften. Damals war die Bandwohnung noch ein zugiger Rohbau mit Campingliegen, diesmal erwartete uns eine reales Bett und eine warme Dusche. Zum Essen gabs Pizza und als wir loslegen durften fiel abwechselnd unser und deren Mischpult aus. Aber alle dachten das gehört so weil wir so gut waren. Na dann! Bodo vom Salon Hansen war da und noch ein Haufen Bekannter und es wurde ein lustiger langer Abend im Cafe untendrunter. Die Babyshambles spielten am selben Abend ums Eck und klauten uns wohl den einen oder anderen Gast wie uns versichert wurde.


Dienstag 28. 1. 2014 Berlin - Junction Bar
Monitorwege: Zwei - Getränkemarken: Zwei plus Eine weil wir so gut waren

Des Nachts wars dann irgendwie trotzdem recht kalt, erfroren öffneten wir unsere Lider. Der Tourplan sah freie Zeiteinteilung bis 14 Uhr vor. Ein Teil ging Hot-Dog essen, ein Teil photographierte hiniche Häuser, ein Teil marschierte zum Cityhuhn auf ein Hähnchen. Dann alle wieder zamgfangt und auf gings Richtung Berlin. Zuerst zum Hotel am Warschauer Platz, direkt neben Universal Music und der riesigen O2-Arena. Wohl eine kleine Frechheit unseres Deutschland-Bookers....

Das Hotel war so ein Jugendbunker für coole Backpackers - also genau unser Klientel. Nach einem kurzen Schläfchen gings dann zur Junction Bar, also eigentlich in den Getränkemarkt daneben weil die Getränkebonausbeute des heutigen Abends leider nur für die Zeit zum Ausladen reichte.

Wir hatten sogar eine Vorband - Mount Paget aus Berlin die brav ein paar Freunde zwangsverpflichteten ihnen und uns beizuwohnen. Wir waren sehr gut und spätestens nach einem fulminanten Melodica Solo waren alle hin und weg. Dann gings retour in unseren Jugendbunkerhotel. Die Hotelbar hatte schon zu.


Mittwoch 29. 1. 2014 Hamburg - Astra Stube
Monitorwege: Zwei - Getränkemarken: Vier

Hamburg - voi geil! Und noch dazu Astra Stube! Eines unserer Lieblingsbiere! Wir waren blöderweise strebermässig zu früh dran, scheiterten daran ein Literaten-Cafehaus zu finden und gingen deswegen ins erstbeste Tschecherl und spielten Wortkette. Zwei Stunden lang. Dann wieder retour in die kalte Stube des Astras. Das Klo hatte Trainspotting-Charakteur. Das Futtern war in einem andern Klub wo grad ein Bierverkostungsseminar stattfand. Es hatte circa minus 40 Grad und die langen Unterhosen waren gaaanz unten im Koffer....

Auch in Hamburg hatten wir Wiener Rockstars klarerweise eine Band die uns unterstützte - Kommando Kant! Witzig! All unsere Freunde waren da, und ein paar Leute die bei ner Umweltschutzorganisation hackelten. Wir waren letztendlich sehr sehr gut und alle waren begeistert, auch alle Umweltschützer.

Dann gings auf zum Bandapartment welches wir heute mit einer zweiten Band teilen durften, direkt bei den noch existierenden Esso-Häusern der Reeperbahn. Wir atmeten kurz durch und weiter gings auf die Piste. Die Reeperbahn allerdings war ausgestorben. Kein Mensch, nicht mal diese Typen die einem zu einem Herrengedeck in nen Stripclub einladen wollten waren da. Fad. Große Freiheit: Fad. Wir landeten im Kaiserkeller, einem 400 Leute Klub wo wir mit 10 anderen Gruftis ne Gothic-Party feierten.

Um drei wurden wir rausgeschmissen und wir wanderten retour zum Bandapartment. Vor der Tür der weiße Nightliner von den blöden Babyshambles die uns schon wieder zu torpedieren versuchten indem sie im riesigen Nachbarklub aufgeigten. Wir ließen uns nichts anmerken und blieben cool.

Im Apartment selbst war mittlerweile die zweite Band eingezogen. Es roch nach Gemüse... Es gibt nur eine Band der Welt die Gras raucht: WU TANG CLAN! Ohne Scheiß! Also nur die Begleitband eines Nebenprojektes von irgendeinem Killer-Priester aber WU TANG CLAN! Es gab wenig zu besprechen und wir gingen bald schlafen.


Donnerstag 30. 1. 2014 Ludwigshafen - Das Haus
Monitorwege: Drei - Getränkemarken: Unendlich

Früh graute der Morgen. Die Rapper schliefen noch während wir anfingen lärmend das Bad zu verschmutzen. Das Auto war immer noch da und auf gings nach Ludwigshafen. Sechs Stunden Autofahren. Im Auto herrscht Vermummungsgebot. Ludwigshafen ist eigentlich BASF-Town weil außer riesigen Fabriken und einer motiviert zugepflasterten Fußgängerzone gabs recht wenig zu bewundern.

Das Haus in dem wir spielten nannte sich passenderweise "Das Haus" und war eine Art Theater mit Parkettboden überall und weißen Wänden. Technik war fett, Bühne war fett, und nach uns spielten eine Band die irgendwas mit Pervers hießen und sehr sehr nett waren. Wir waren nicht nur musikalisch an jenem Abend sehr sehr gut und die verhaltenen Reaktionen der anwesenden Menschen zollten von Respekt. Und zum ersten mal gabs Drinks Ende nie, Alf bestellte vorsichtshalber 40 Kisten.

Dann auf in die Unterkunft, standesgemäß das beste Haus am Platz mit 4 Kometensternen. Weitergefeiert wurde an der Hotelbar, um zwei war Matrazenhorchdienst.


Freitag 31. 1. 2014 Chemnitz - Weltecho
Monitorwege: Vier - Getränkemarken: Unendlich dank Till

Lecker Frühstück mit Lachs und Rührei, danach Wellness im grünen Hotelpool und saunieren in der lauwarmen Saunalandschaft. Und schon gings wieder weiter Richtung Chemnitz. Das letzte mal war das Publikumsinteresse in Chemnitz enden wollend, außer dem Niklas aus Hamburg war damals keiner angereist... Dementsprechend gespannt waren wir was uns heute erwartete.

Nach ereignisloser fünfstündiger Fahrt führte unsre Dame im Navi uns Zielgenau ins Weltecho. Total cooler Klub auf drei Etagen, wir wurden in der mittleren einquartiert. Fette Technik, fette Bühne, alles vom Feinsten! Es gab einen motivierten Techniker und Kartoffelsuppe mit Würstchen zum selber mixen.

Langsam füllte sich auch der Saal und engelsgleich gellten die Chöre unserer Fans zu uns empor. Wir waren sehr sehr gut und alle waren hellauf begeistert. Im Nebenstock gabs eine Performance wo man den Raum mit seinem Inneren auffüllen konnte, und oben gabs die 120 Minuten Party. Das war mal ein Konzept! Einlass, Saal licht, Hintergrundmusik. Dann alle Türen zu, 120 Minuten Countdown wird projiziert und dann Party bis zum Umfallen. 120 Minuten lang. Dann wieder Licht an und alle raus.

Wir kannten uns Nüsse aus was das soll und standen tourimässig verwirrt in der Gegend rum. Der liebe Till von Kraftklub war auch da und versorgte uns großzügig mit Drinks. Irgendwann wurden auch wir rausgeworfen und stolperten gröllend in unsre Jugendherberge mit den elektrischen Fensterhebern.


Samstag 1. 2. 2014 Eschenbach - Kunsthaus Eigenregie
Monitorwege: Vier - Getränkemarken: Unendlich

Gestalten glotzen uns aus dem Spiegel an die wir kaum wiedererkannten. Alf zettelte einen Köch am Frühstücksbuffet an weil er behauptete Frühstück gibts klarerweise bis halb elf. Dann gings Richtung Weltecho retour, Auto einpacken, abrechnen, das Zeug ins Auto werfen, los düsen. Zum Glück nur zwei Stunden fahren. Nach Bayern. Das Navi bog auf absurde Feldwege ab und war begeistert. Wir nicht so.

Aber Eschenbach - das heutige Ziel - ist nun mal ein verschlafener Ort wo irgendwer ein wenig mehr LSD ins Grundwasser schüttet als anderswo. Die Location war ein selbstverwaltetes Atelier, Druckwerkstatt, Kunsthaus mit total lieben Leuten. Was uns aber keiner verraten hatte war dass wir im Rahmen einer Land Rover Rally aufgeigen sollten mit lauter rustikalen Land Rover Typen.

Der Kunsthaustechnikusch war begeistert von unserem Schmäh und kam aus dem Kudern nicht mehr raus und drehte deswegen alles Vol-Ume.

Zum Essen gabs Hirschgulasch und als vegetarische Option Rehgulasch. Anschließend gings in unser Ritterburgquartier mit dem Veranstalter und seinem neuen Land Rover. Mit 90km/h quer durch Tümpel, Feldwege, Hauptsache nix mit Asphalt. Roland, unser Deutschlandbooker, spie sich innerlich bis übers Kreuz an. Und nach kurzer Verschnaufpause in der Burg wieder alles retour.

Der Saal war voll mit lauter Land Rover Typen die keine Ahnung hatten was sie erwarteten. Wir waren auch ein wenig irritiert und gaben unser bestes und waren letztendlich ausgesprochen gut. Alle Land Rovers waren sehr empfänglich für unsre blöde Witze und schlechte Schmähs und am Ende tanzten alle auf den Tischen wie sichs gehört.

Als Zugabe spielten wir ein paar alte Songs die wir selber nicht mehr gscheit kannten. Das war schön.

Dann noch kurz abchillen und Bierchen schlabbern und quatschen mit dem Kunsthauschef der eine orge DDR Vergangenheit vorzuweisen hatte. Und am Ende tuckerten wir mit dem Mercedes Shuttle in unsre Burg.


Sonntag 2. 2. 2014 Doofe Heimfahrt nach Wien

Aufstehen, zamwarten im fetten Mercedes Shuttle, vorm Alf verstecken der zu spät aus dem Burgklo rausmarschierte, dann zum Frühstück in die Location. Es gab Hirschgulasch und Wurst. Nichtmal Käse! Nur Wurst. Total konsequent. Alle Land Rover Typen waren auch schon wieder da....

Nach einem herzhaften Breakfasts vertauten wir unseren stuff im Auto, sagten brav Adieu und tuckerten über Feldwege Richtung Heimat. Es schneite, es regnete, es wurde dunkel. Abends war Superbowl und Larissa war nicht Dschungelkönigin geworden. Der trashige Alltag hatte uns wieder. Danke Deutschland und allen Locations und allen Bookern und dem gesamten Publikum dieser Welt die so gut zu uns waren.


die Reise-CD
gepostet am 08.01.2014 um 20:43
Das schwierigste an der Tourneeplanung ist ja die Frage des Mixtapes. Nach langwieriger Planung - hier die offizielle Kommando Elefant Compilation für schier endlose Autobahnfahrten auf der Eisbären Tour durch Deutschland:

1. Casper - Ascheregen, im speziellen Kommando Edit, da das lange Intro den Elefanten auf die Nerven geht wurde dieses einfach digital weggeschnippselt

2. Snow Deep - Francisco, junge Buben aus der offenbar trostlosesten Gegen Englands aber mit großen Herz. Aus denen wird noch was!

3. Claire - Games, haben wir auf einem Konzert entdeckt, sind aus Deutschland und aus denen wird noch was

4. Kensington - Don´t look back, sind Jungs aus Holland und machen hübschen Indierock, wir haben mit denen mal in Podersdorf einen fröhlichen Abend erlebt. Spielen am Tag vor unserer Abreise im Chelsea. Ein gutes Gefühl haben wir bei denen den aus Holland ist ja noch nie was schlechtes gekommen!

5. Gerard - Irgendwas mit Rot, ein trauriges Lied über Koks und so komisches Zeugs aus dem Fernsehen. Ist ein total netter Typ dieser Herr Gerard aber riesengroß

6. OK Kid - Kaffee warm, schon wieder nette Jungs. Spielten neben unserer fetten Reeperbahn Bühne auf einem grasgrünen VW Bus vom Mitteldeutschen Rundfunk und singen außerdem auf Gerards Album mit. Der Text ist sehr treffend traurig.

7. Placebo - Too many friends. Mann, haben Placebo sich weiterentwickelt! Der Text ist außerordentlich profan um nicht zu sagen total schlecht und handelt über Facebook oder sowas. Nichtsdestotrotz ein toller Popsong der im Ohr bleibt und im Auto singen dann immer alle mit bei "My computer thinks i´m gay!"

8. Bernhard Eder - Now´s the time, ein bisl Kultur muß sein. Mit Bernhard haben wir ganz am Anfang ein paar Shows im Norden Deutschlands gespielt. Und seit damals rennt uns ständig übern Weg und wen wir gemeinsam spielen wirds fix ein witziger Abend. Und dieser Song hat wohl das meiste Hitpotential im Dacia

9. Delinquent Habits - Tres Delinquentes. Spätestens jetzt brüllen alle Jungs im Auto sie wollen an die Tanke und ein Corona und einen Tequila mit Wurm drin süffeln

10. The Beatnuts - eh scho wissen. Das eine Lied mit dem Dadl Da Da Dam. Wir haben die zwei alten Kiffschädel neulich im B72 gesehen - war ein verrückter Abend

11. Claire - Promise Land. Schon wieder Claire? Da hat sich wer wohl verdrückt. Aber die Stimme der blonden Sängerin (Claire?) ist wirklich göttlich

12. Herrenmagazin - Landminen, die Band mit dem wohl bescheuertsten Bandnamen ever. Aber das Lied ist ganz lieb

13. Casper mit Kraftklub - das eine Lied mit Schnnick Schnack Schnuck. Es geht um die schöne Zeit im Sommer und um Tankstellen

14. Neo Rodeo - der erste Song vom Album. Die haben wir als Support von irgendwem in der Szene Wien gesehen, gemeinsam mit dem Herrn Eder. Altherren Rock. Aber irgendwie hats was

15. Thees Uhlmann - Die Bomben meiner Stadt, machen Bum Bum Bum - okay

16. Swim Deep - Kung Fu City, toller Songname. Wir haben mal dem Bassisten von denen im Saigon auf der Josefstädterstraße getroffen. Er hatte eine rosa Adidas Overall an. Wie aus Little Britain. Auch ein sehr trauriges Video gibts zu dem Song der ein schaurig-schönes Bild von Englands Jugendkultur zeichnet.

17. OK Kid - Stadt ohne Meer, am Anfang kapiert man nicht ganz worums geht, deshalb kennt man sich bei den ersten Sätzen nicht so recht aus was das soll. Aber dann - ein wunderbar schöner Abgesang an die Heimatstadt.

18. Fettes Brot - Kannste Kommen, hmm, hier schlägt die Spaßfraktion zu, falls das Corona von vorhin schon seine Wirkung getan hat sind jetzt alle am Grölen

19. Thees Uhlmann - Zerschmettert in Stücke, einer der letzten Songs von seinem Album und wer solang durchgehalten hat wird mit einem zarten Song über einen nächtlichen Spaziergang durch Wien belohnt

20. Bilderbuch - Maschin, der Song hat ein wenig zum Sickern gebraucht und letztendlich führt er völlig zu Recht die FM4 Jahrescharts an. Die Bilderbücher sind einfach ungewöhnlich (und) gut

21. Alligatoah - Willst du , ein wenig das Gegenstück zu Gerards depri Song über dieses Thema. Das Krokodil hält einen fröhliche Abgesang auf eine exzessive Drogenreise mit dem hoffentlich fiktiven Mädchen seiner Träume.

Und dann alles auf Repeat!


Sri Lanka Tagebuch # 1
gepostet am 24.11.2013 um 20:31
Ein Elefant musste mal kurz weg aus Wien. Neue Landschaften, neue Eindrücke und die Melancholie des Ozeans spüren. Ziel war Sri Lanka. Lest hier die geheimen Tagebucheinträge. Wien - Colombo - Bentota und alles wieder retour.

Preoproduction wed 30. 10. - sa 2. 11.2013

"hatte es vorgestern nicht 28 Grad, warum steht jetzt auf einmal Marzipan im Supermarktregal" dachte ich als die ersten Hello-Kitty Kalender im Zielpunkt auftauchten. Winter war im Anmarsch. Nix wie weg. Dazu der Stress im B und die Erinnerung an den Winter 2012. Never again.

Drum mit der lieben leidgeprüften Andrea spontanst Schri Lanka gebucht. In genialer Vorbereitung zwar keinerlei Reiseführer oder sonst was gelesen, dafür mit der Angi am Naschmarkt ein enormes Sushi-Loveboat verspeist, am Mittwoch den 30. 10. Und irgendwie hatte der Sushi-Gott da was dagegen, aus loveboat wurde Speibboot und noch Ärgeres. Dr. Barni, der Arzt dem die Frauen vertrauen, diagnostizierte bei Angi und mir ein Alkoholproblem, drum die Speiberei und das Ärgere.

Das muss mir wer mal Nachmachen, ich fahr mit ner Fischvergiftung nach Sri Lanka. Die Apothekenfrau hat auch komisch dreingschaut als ich ein leichtes Durchfallmittel für Jetzt und das Heftigste für Später bestellt hab. Und dann war noch Nicoles Geburtstag, zeitgleich mit Caspers Klubkonzert im Flex. Das heißt, zuerst ordentlich speiben, dann Geburtstagscupcakes und Klopfer trinken, dann Gänsehaut bei Casper, dann heim schlafen.


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