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Kontaktlinse/Wurm/Milfstatt
gepostet am 12.04.2015 um 20:32
Elefantenreport brandexklusiv!

Zeit für eine Kärntner Heimsuchung in Klagenfurt. Die lieben Optikerschüler vom Kontaktlinsefestival luden uns zu sich. Wir ließen uns nicht zweimal bitten und auf gings nach Kärnten ins Stereo. Als wir ankamen war alles bereits in vollem Gange und während der Sado Maso Guitar Club seine BDSM-Show abrockte bauten wir gemächlich an der Bühnenseite unseren Kram auf und saßen dann wie die zwei Oiden von der Muppetshow am Bühnenrand und goutierten.

Wir waren als letzte an der Reihe, gaben alles! Entsprechend gut war unsre Show. Nach der gefühlten zwanzigsten Zugabe gings dann auf ein Afterwork-Bierchen doch - oh Schreck - der volle Kühlschrank war weg. Drum auf zur Party in nem slowenischen Indiediskoklub und als der Morgen nahte, brachte uns der Veranstalter pflichtgetreu in unsre Stockbetten im Jugendforum. Als ein Elefant noch eine Gute Nacht Zigarette rauchte und er deshalb ein wenig vom Balkon runtersabberte, fuhr im Schritttempo die Klagenfurter Polizei vorbei, auf ihrer Morgenpatrouille, und guckte doof.

Gefühlte zehn Minuten läutete der Wecker und kurz darauf gings, in freudiger Erwartung eines bodenständigen Frühstücks, retour in den Klub. Doch leider hatten die Veranstalter alles selbst aufgefuttert. Hungrig gings Richtung Autobahntankstelle.

Eine Woche später wars wieder Zeit fürs Wurmfestival. Das Letzte! Aus purer Selbstkontrolle fuhren wir erst spät nächtens nach Neumarkt am Hausruck, wollten uns doch die Veranstalter erst um 2 Uhr 50 auf der Bühne sehen. Im Backstagekäfig roch es nach Benzin und Kälte. Fuhr uns vier Musiker gab es im Catering-Überraschungskorb sieben grüne Biere, drei kleine Wasserflaschen, zwei Cappy, eine Banane, Aufschnittbrote von der Mama, drei Liter Eiskaffee und eine Tonne S-Budget Süßigkeiten. Zum Glück bewohnte Moneyboy den Nachbarkäfig, der is so reich, dem fiel das gar nicht auf, dass plötzlich eine halbe Palette Bier fehlte. Gemeinsam mit den Olympique Jungs, der Folkshilfe und den Bässen feierten wir die Nacht durch, retten Betrunkene vor dem Erfrieren und freuten uns als endlich Showtime war.

Fette Bühne, Blinki Blinki Licht und Bum Bum Anlage - sehr fett alles. Der übermotivierte Security schmiss alle Spontantänzer von der Bühne, leider auch den Fii der uns ein Überraschungsständchen singen wollte. Unsre Show war diesmal ausgesprochen gut und glücklich verließen wir gegen vier die Bühne. Der Backstagehäfn war leer, nur noch die Bässe saßen rum und trunken unser bzw. Moneyboys-Bier.

Die Party war am Sterben, drum flugs die süßeste Shuttlefahrerin der Welt kontaktiert, damit sie uns und unsre liebgewonnenen Bässe ins Hotel schupft was blöderweise elf Kilometer weit weg lag. Nachdem wir einen Besoffenen aus unsrem Auto bugsierten der nicht glauben wollte, das sein Haberer wirklich nicht bei uns im Kofferraum schläft, waren wir auch schon Grieskrichen und gingen Heia.

Rise and Shine on se next morning - leider hatte die süße Hannah mit ihrem Auto keine Zeit, drum manövrierten wir uns zur elektrischen Strechtlimo der ÖBB, die uns zwei Stationen später bei unsrem Auto wieder ausspuckte. In Grieskrichen kann man übrigens ein ÖBB-Seminar buchen wie man einen Fahrscheinautomat richtig bedient. Ehrlich! Dafür war leider keine Zeit, unwissend frohlockten wir der Heimreise entgegen.

Daheim flott duschen und frische Sachen in die Koffer werfen und schon gings wieder auf, diesmal nach Milfstatt am Milfstätter See im schönen Kärnten, in den Klub Bergwerk. Wir fuhren die Panoramastrecke, besuchten die Turracher Höhe, gurkten in den Gurktaler Alpen rum, genossen von Sonnenschein bis dichten Schneetreiben die ganze Palette von Christa Kummer.

In Milfstatt angekommen gab es sogleich Paella mit Muscheln und Zeugs, es war ziemlich kalt im Allgemeinen dafür sehr heimelig. Wir wurden wohl umsorgt. Kurz nach Neun waren wir dran, rockten, was das Zeug hielt und als die Seifenblasenmaschine gegen Ende losstartete war das der Burner auf den Milfstatt seit Jahren gewartet hat. Frenetischer Beifall, nicht nur weil wir so gut waren an jenem Abend. Nach uns folgte ne Minimal Party - geil!

Es folgte die Suche nach der Unterkunft, durch das finstere und menschenleere Seeboden. Das Navi war noch auf Erkundungsmission programmiert, im Radio lief apokalyptische Endzeitmusik und endlich wurden wir fündig. Ein Ferienappartment aus den späten 70ern. Sehr schräg. Ratlos saßen wir im holzvertäfelten Wohnzimmer, tranken aus unseren Flachmännern und starrten auf den Fernseher der nur marginalst größer war als unsre Handydisplays.

Thorsten, unser Lieblingsschlagzeuger der Band, eröffnete uns, dass er am nächsten Morgen zu Mittag in Wien Schwechat sein müsse zwecks Urlaubsbomber nach Istanbul. Deshalb Tagwache um Sechs Null Null.

Kalt wars, zarter nächtlicher Schneefall bedeckte unser Auto mit dem Flaum des Winters. Das Bergmassiv leuchtete feuerrot von der Morgensonne und der See glitzerte wie die Augen unserer Shuttlefahrerin vom Wurmfestival. Radio Kärnten berichtete vom Zusammenstoß zweier Luxuskarotten.

Schnell noch die Sonntagskrone fladern und auf gings Richtung Heimat. Beim großen Gösser-Psychotest, der als Beilage enthalten war, kam raus, dass wir als Biertypen weltoffene Genießer darstellen. Auch nicht schlecht. Nächster Stopp: der Klub vom Horst in Kreuzlingen in der Schweiz.


Link: https://www.youtube.com/watch?v=_m7_c_XswxI

Taxi nach Draußen
gepostet am 19.03.2015 um 20:47
Autofahrer unterwegs! Wir könnens nicht lassen so oft es geht aus Wien zu flüchten, um die Bühnen unsrer Welt zu erkunden. Auf dem Tourplan stand als erster Stopp das witzige Fiftys in Asperhofen. Organisiert hat die Show der örtliche Zahnarzt, außerdem war grad das Finale vom Dschungelcamp, welches uns emotional gehörig ablenkte. Beste Vorrausetzungen also für die phatteste Show die Asperhofen je gesehen. Die örtlichen Gothiktypen tanzten wie verrückt auf den Tischen und der Backstage war voller Eternitplatten und Penisaquarellen.

Dann durften wir ein wenig Verschnaufen und unsren Freunden daheim auf den Nerv gehen bevor wir wieder unsren Dacia wiederfanden und nach München tuckerten. Der Veranstalter, im Metalshört, hat davor die Prolorapper von Trailerpark veranstaltet - der Mann hat also Geschmack. Die ganze Sause stieg in der Kranhalle was sehr schön ist weil wir lieben Kräne. Im Nachbarsaal fand ein Nuclear Blast Festival statt, gefeiert von einem ganzen Bataillon an dicken Metaljüngern. Witziges Kontrastprogramm. Unsre Show war sehr kultiviert und ausgesprochen gut. Sogar der während der Show ergraute Techniker war begeistert. Im Nichtraucherbackstage wurde dann noch alles eingepoffelt und frisch und munter gings am nächsten Tag wieder nach Wien.

Eine Arbeitswoche später hieß es GO WEST, wir fuhren versehentlich an München vorbei und waren eine Zeitzone später im Ländle bei de Xiberger die die Wiener ja bekanntlich sehr sehr lieb haben. Der Carinisaal war ja schon einmal unsre temporäre Heimat und wir freuten uns drauf. Im geilen 4Sterne Hotel wurden wir allerdings in den Dienstbotenzimmern einquartiert. Das war so Art Klo mit Zimmer am Gang. Doch der liebe Herr Hagen vom Carinisaal konnte den Irrtum aufklären und lärmend bezogen wir unsre Suiten. Die Show selber war super, wir waren sehr sehr gut und es war schön lauter bekannte Gesichter im Publikum zu sehen. Außerdem gabs Sekt.

Nach einer kurzen geruhsamen Nacht ging dann alles wieder retour. Fad wars ungemein und als endlich das Wiener Becken in der Windschutzscheibe auftauchte, bogen wir flugs rechts ab und landeten in Wiener Neustadt, im Triebwerk. Eigentlich der Punkrockschuppen schlechthin also passend für uns Emos. Es gab lecker faschiertes Tofu. Die Show war großartig, wir waren sehr sehr gut, trotz allgemeiner Erkältung. Bei der Rückfahrt nach Wien ist dann nix mehr passiert.

Und dann wurde noch mal Deutschland unsicher gemacht, nach Augsburg wurden wir geschickt. Schon wieder an München vorbei ging es mit einem Tatort-Hörspiel im Radio. Das Soho ist eine breaktout-location von der Kantine Augsburg, ein netter kleiner schick-abgefuckter Klub mit super Technik. Die Fresshalle darüber hatte eine eigene Elefanten Speisekarte mit allerlei fremdländischen Spezialitäten. Etwa ein Sloopy Joe, bekannt aus Knight Rider, wo der Devon mal einen futterte, in der Folge "Teen White Trouble", im Lokal "Hyatt House", auf der Pico Canyon Road. Unsre Show war auch super, da wir diesmal wirklich sehr gut waren. Alle wollten Plakate und Geplauder. Dann gings noch versehentlich auf nen Sprung in die Busenbar ums Eck und dann weiter ins Ibis um mit dem Rezeptionisten noch einen Schlummertrunk zu heben.

Dann wars auch schon wieder Morgen und Zeit nach Hause zu fahren. LKWs der Spedition Kajak Fatzekas flankierten uns bis heim. Nächster Stopp: Klogenfurt


Link: https://www.facebook.com/kommandoelefant

Winterwonderland Tour Compilation
gepostet am 09.02.2015 um 20:50
Wenn der Kommando Dacia im Schnee versinkt ist gute Musik überlebenswichtig! Drum ises höchste Zeit für eine Glühwein Edition unserer Tour-Compilation.

1. Kraftklub - Unsre Fans. Die Kraftis... Das neue Album ist leider nicht so stark wie das Alte aber ein paar Perlen lassen sich trotzdem finden. Witziger Text und wie immer rennt die Band dem Zeugler davon. Deshalb ein perfekter Joggingsong.

2. Kensington - Streets. Die holländische Variante von den Königen aus Leon die bei uns noch keine Sau kennt. Hab eine Vinyl ihres Albums gegen einen Platz auf unserer Auto-CD getauscht.

3. AnnenMayKantereit - Wohin du gehst. Der Sänger sieht aus wie zwölf aber wenn er loslegt denkt man es steht ein fettes altes Whiskeyfaß hinterm Mikro.

4. Chakuza - OFF. "War ich mal in Hulk verliebt - denn du platzt aus den Jeans". Trauriger, OK Kid inspirierter Song über die blöde blöde Ex.

5. Nosie Katzmann - Mr. Vain. Jaaaa, der alte Herr Nosie hat damals diesen Eurodance Klassiker aus dem verknitterten Baumwollärmel geschüttelt. Jetzt braucht er wohl nochmal Kohle und macht einen auf Akustisch.

6. Wanda - Bologna.Ja sorry, we know, aber musste sein. Und Amore finden wir halt alle gut.

7. Bodycount - 99 Problems. Ice-T is back with Body Motherfucking Count! Und nix habens dazugelernt, klingt genau wie damals. Hauptsache Bitches.

8. Olympique - No Estate to Remind. Agenturkollegen mit einem wirklich starken Song. Das Lied macht einen auf eine schöne Art traurig.

9. Glen Hansard - Falling Slowly. Auch traurig. Keine Ahnung worums in dem Song eigentlich geht. Wahrscheinlich ums Hinfallen.

10. Die höchste Eisenbahn - Isi. Unsre liebe Eisenbahn mit einem Song über Filips Schwester die doch gefälligst die Tür zumachen soll.

11. Element of Crime - Lieblingsfarben und Tiere. Bei ihrer Wien Show sind wir leider gerade in München. Ansonsten wär ein Besuch im Gaso Pflicht!

12. BBOU - Weizninsxicht. Ein Song über Weißbier saufen anstatt Crack zu rauchen.

13. Max Giesinger - Bis ans Ende der Welt.Obwohl der Max von einer Casting Show daherkommt und viele Lieder auf seinem Album einfach Kacke sind, ist dieser Song schön.

14. AnnenMayKantereit - Barfuss am Klavier. Schon wieder der Whiskeytyp mit einem ganz tollen Titel. Wenn ich Klavier spiel ziehts normalerweise allen anderen die Schuach aus.

15. Garish - Noch einmal das Echo hören. Seit ihrem Auftritt im Haus der Musik ein disonanter Dauerohrwurm.

16. Phil Collins - You´ll be in my heart. Ja, ein bisl Kommerz muß sein. Und wer ist schuld? Der Marcus Smaller! So schön hat er diesen Schmachtfetzen aus Tarzan bei seiner Weihnachtsshow geträllert.

17. Max Giesinger - Keiner der sie weckt. Schöne Basslinie, ansonsten 08/15. Könnt doch glatt ein Song von Nosie Katzmann sein.

18. Mark Ronson - Uptown Funk. Yeah, jetzt wird´s noch ein wenig funky zum Schluß!

19. Ed Sheeran - One. Der Titel des Songs, geklaut von U2 und einem alten Handyprovider. Aber wir mögen Ed Sheeran und seine Gitarre auch wenn er sich mit Songtiteln nicht auskennt.

20. Hellsongs - Breaking the Law. Auf der CD war noch genau zwei Minuten und 55 Sekunden Platz. Da passten die Schwedenbomben perfekt.


Große Oberösterreich Welttour
gepostet am 19.01.2015 um 18:52
Rock n Roll Elefantenwochenende! Alle freuten sich drauf und alle waren urpünktlich beim Proberaum. Mit einem Lachen im Gesicht und einem Lied auf den Lippen trugen wir das ganze Klumpert die 100 Stufen rauf zu unserer Karre.

Es nieselte leicht und keiner musste aufs Klo und überpünktlich trafen wir im Steyr ein, in unserem Heimathafen vergangener Nächte, in den wohl familiärsten Klub des Landes, dem Röda. Leider ist das Röda nah am Wasser gebaut und einmal im Jahr geht alles unter.

Rainer von Vielen war auch schon da und gurgelte auf der Bühne während wir die Herren von Aber das Leben lebt ein wenig ärgerten die den Abend musikalisch eröffnen durften.

Dann gab es einen möglichst kurzen Soundcheck One Two, dann gabs lecker Gemüsegatsch und kaum hatten wir fertig schnabuliert standen schon Aber das Leben lebt auf der Bühne und bereiteten den eintrudelnden Steyrern einen bewegend-traurigen Empfang. Danach flott alles von der Bühne runter und unseren Drumcomputer anwerfen und schon kracht es in der Hütte! Wir waren ausgesprochen gut, tolle Witze, flotte Sprüche, gesellschaftspolitische Kritik an einem Wiener Kaffeehaus und dann hängte sich auch noch unser Rechner auf als symbolischer Protest an dem bandinternen Leistungsdruck.

Tat der Stimmung keinen Abbruch, glücklich machten wir Platz für den Rainer und seinen Jungs, die ebenfalls eine wirklich gute Show ablieferten.

Dann wurde noch gscheit abgefeiert mit Babymetal und so einem anderen Gitarrentyp von youtube.

Der kleine Saal des Röda diente uns diese Nacht als Unterlage für unsre Matratzen die wir frühmorgens bezogen. Gefühlte 10 Minuten später war es dann schon wieder Zeit zum Frühstücken, und nachdem wir all unser Zeug wiederfanden warfen wir wieder alles ins Auto und tuckerten nach Linz Richtung Stadtwerkstatt.

Hunger, drum ins beste Restaurant von ganz Linz, mit urvielen Hauben. Es hieß Schnitzlplatzl und führte nur Schnitzel. Nachdem uns schlecht wurde, schleppten wir schön langsam alles auf der Stadtwerkstatt Bühne und dann gabs wieder One Two. Ne Frau kochte oben im Büro für uns Kichererbsen-Curry, mit einer Machete am Tisch. Wir verhielten uns artig.

Dann Showtime, alle glücklich, alle am Tanzen. Bewegende Momente taten sich auf. Simone war da und Andi Knoll und der Kupi und lauter liebe Leute. Um 3 dann der Abmarsch zum Warmen Hans auf eine Gute-Nacht Wurst und anschließend ins feine Hotel Wolfi am Hauptplatz mit dem schiefen Parkett und dem Aschenbecher am Klo.

Am Sonntag waren wir dann doch ziemlich fertig, futterten das Frühstücksbuffet leer und zuckelten wieder gen Heimat.

Was so alles passierte...
gepostet am 09.12.2014 um 14:20
Die letzten Wochen und Monate waren schon ziemlich aufregend, um nicht gar zu sagen vollgeil. Neues Album ist draußen. Und dann gabs noch ein paar Shows wo wir das ganze Ding mal live ausprobieren konnten.

Erste große Show im Rahmen vom heurigen Waves Festival, passend zu uns fertigen Typen direkt am Karlsplatz wo wirs nicht weit haben. Las Vegas Records Labelnight mit unseren lieben DAWAS und LEYYA, wir als böse Buben geigten als letzte auf. Vor vollem Haus im noblen Ambiente brachten wir die Anlage und uns zum Zittern. Wir waren sehr sehr gut.

Dann testeten wir noch die Nerven unsere Labelbosses indem wir seine Autotür über Nacht offenließen nachdem wir voll viel Kohle, Beamer und Apfelrechner reingelegt haben. Fazit: Karlsplatz = sicherste Ecke von Wien.

Zwei Wochen später gurkten wir zum Wurmfestival im schönen Neumarkt am Hausruckkreis. Die lustige Dame im Navi schickte uns wieder quer durch die Botanik. Dort wars urkalt! So cirka wie wenn man einen Eiskasten in nen Gefrierschrank legt.

Altes, abgefucktes Fabrikgelände vom Herrn Wurm. Unglaublich viele Bühnen. Immer wenn man auf Klo gehen wollte stand man wieder vor ner anderen. In der Backstagescheune grinste uns schon der Herr Marcus Smaller, Gerard, die Krautschädel, Turbobier, Mr. Dero und Mr. Clumzy entgegen. Bonaparte waren auch da aber die waren nicht Mitglied unserer Bande.

Vor uns spielte der Smaller der nur Werbung für Turbobier machte, der Arsch. Dann waren wir dran, es war sehr lustig weil wir an dem Abend ziemich gut waren! Dann wars auf einmal drei in der Früh und irgendwer hat uns dann ins Quartier geführt welches kurz vor Linz gelegen haben musste. Soooo still war es dort, sogar mit Tinitus.

Was noch folgte war nochmal Wien, diesmal sogar das schöne WUK wo wir bis dato noch nie musizieren durften. TEXTA waren da, die kamen zu spät, dann noch THE BOYS YOU KNOW und PETSCH MOSER in schicken Hemden. Fettester Sound ever, war total schön, Gänsehautfeeling.
Den Leuten hats ziemlich gefallen, das lag daran dass wir total gut waren an dem Abend. Geiles Outfit und alles, super dance-moves, the full package!

Nach soviel Rock n Roll Getöse wurde es auch wieder Zeit für ein wenig Hochkultur, abseits der U-Musik. Deshalb in die Hauptstadt der ernsteren Künste gefahren - nach Villach.

Dort waren wir erst beim Griechen und dann in so ner komischen Bum Bum Bar. Am nächsten Tag voll früh aufstehen weil wir hatten eine Lesung um Acht Uhr morgends. Ein paar Witzchen machen, Storys aus dem großen Elefantenlesebuch vorlesen, ein paar Songs anreißen, alle waren verwirrt und glücklich. Das Publikum war so begeistert dass wir nachher noch ein paar Fragen der örtlichen Schülerzeitung beantworten durften, wie "Habt ihr schonmal richtige Stars getroffen?" oder "Wo habt ihr so gut Zeichnen gelernt?". Beinharter Sensationsjournalismus hier in Kärnten.

Dann den Zug nach Wien genommen und einen gefühlten Tag später waren wir wieder back in se good old vienna.

Im Jänner gehts dann auf Tour, im Dezember spielen wir nochmal in Wien im Rahmen der Antirep Soliparty im Fluc. Und dann singen wir Weihnachtslieder mit unseren Lieben.


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19.06.2015SORF 2015Bad Aibling (DE)
17.07.2015Woodstockenboi FestivalStockenboi
19.07.2015Arena Open AirWien
22.08.2015ObstwiesenfestivalUlm/Dornstadt (DE)

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