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Hot! Hot! Hot! Unser tocotronisches Woodstock Wochenende
gepostet am 22.07.2015 um 14:26
Wochenende! Sämtliche Lieblingsinstrumente - und -Menschen ins Auto gepackt und auf gehts, raus aus Wien, Richtung Süden!

In Kärnten wollten wir dann helfend eingreifen und hielten in Stockenboi und seinem Woodstockenboi Festival, auf ein Konzertchen. Idyllisch, auf einer Waldlichtung gelegen, begrüßte uns die selbst zusammengezimmerte Bühne und der örtliche Feuerwehr-Häuptling in Galauniform. Und dieses Festival hatte alles! Schuhplattler, eine Dirndltanzgruppe, Plumpsklo mit Donnerbalken, Feuerwerk, paillettenbesetzte Schlagergirls, Ziehharmonikatyp, riesige Mutantenkäferheuschrecken.

Der Veranstalter machte den Fehler uns Festivalwährung (der Fachmann spricht von "Hirschendollar"), auszuhändigen, die wir sogleich am Merch-Stand in unverschwitzte Klamotten investierten anstatt in Speis und Trank. 10 Minuten später standen wir erneut hungrig vorm Veranstalter und schnorrten uns eine kulinarische Kärnter Spezialität namens Chilli welches wir sogleich eifrig auf unsren frisch gekauften T-Shirts verteilten.

Minuten vor unsrer Show sah es so aus, als ob kurzfristig die Welt untergeht, düsterste Gewitterwolken brauten sich über unserer Lichtung zusammen, genauso, als ob Gott grollte, dass wir am Vortag unsre Schnitzel nicht aufgegessen hatten. Doch zum Glück hat der Bürgermeister oder wer auch immer interveniert und das Gewitter zog von dannen - Richtung Wien, wo es hingehört.

Das Konzert selbst war großartig weil wir diesmal ziemlich gut waren, es wurde massivst Schuach geplattelt. Und als perfekter Abschluß schoß unser Pyrotechniker am Campingplatz genau beim Ende von "Wenn ich dich sehe bleibt mein Herz stehen" eine herzrote Rakete in den pechschwarzen Nachthimmel.

Backstage hatten wirs dann noch lustig mit David Pfister und Sir Tralala der mit seiner Mutter auftauchte und zwischen Diskussionen über Rilke und Es-Dur die bizarrsten Sexgeschichten einstreute. Dann gings auf zum Gasthaus Wassermann auf ein wohlverdientes Schläfchen.

Tags darauf ging es über die malerischste Hügellandschaft Richtung retour. Um unsre Rückreise kurzweiliger zu gestalten, brachte Radio Kärnten tolle Berichte über die Schinkenhalle in Feistritz und irgendein Fressfestival am Wörthersee.

Daheim angekommen blieb ein Nachmittag zum Verschnaufen und um neue Kräfte zu sammeln denn ein weiteres Highlight stand bevor: Gemeinsam mit Tocotronic und Kreisky die Wiener Arena beschallen! Und das an einem Sonntag! Die Tocos waren noch mitten im Soundcheck, als wir aus unsrem Auto stolperten und den Backstage enterten.

Die Sonne brannte gnadenlos auf den Backsteinbau der altehrwürdigen Arena, es hatte gefühlte 50 Grad und jeder Windhauch kam einer Heizkanonenattacke im Winter gleich. Todesmutig betraten wir kurz nach sieben die Bühne. Gebirgsbäche von Wasser flossen unsere Stirn hinab und nach 30 Minuten war unser letzter widerwärtig niedliche Ton verklungen.

Bühne frei für die lärmenden Jungs von Kreisky und kurz darauf war es auch schon Zeit für Tocotronic. Sie hatten einen glitzernden Vorhang mitgebracht und eine halb aufgeschnittene Diskokugel die mitten im Weg lag und wo jeder dreimal drüberflog.

Die Stimmung war fantastisch, frenetischer Applaus obwohl wir ja gar nicht mehr auf der Bühne standen, und auch als die Hamburger die Bühne kurz vor elf verlassen mussten, hörte das Publikum nicht auf, nach einer Zugabe zu verlangen. Die ergrauten Jungs saßen oben im Backstage und waren völlig fertig, auch wegen der riesigen Sachertorte die irgendwer vom Konditor mitgehen lies um ihnen den Wienaufenthalt zu versüßen.

Das Einladen von ihrem ganzen Zeugs in ihren schönen Reisebus konnten wir durch geschickte Platzierung unseres Autos um Stunden verzögern.

Kaputt, aber glücklich betraten wir den Looser-Cruiser der U3 die uns heimchauffierte. Ein fantastisches Rock n Roll Wochenende war das! Wird Zeit, dass wieder Montag wird damit man sich im Büro ein wenig erholen kann.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=OfO9nDko6kA

Bock auf Böllerbauer
gepostet am 08.07.2015 um 11:34
Ute Bock ruft an und sie so "He..." und wir so "Jo eh" und sie so "Und?" und wir so "Jo eh".

Auf gehts zum Böllerbauer, das fünfte Jahr in Folge. Ein Messie Bauernhof ohne Viehbestand in Oberösterreich, dort wo der koffeinfreie Kaffee herkommt. Böllerbauer ist stets gleichzusetzen mit massiven Katastrophen!

Ein Best-Off der letzten Jahre:

- Sturmböen, der Monitortechniker fliegt mit dem Backdrop davon
- Unser Dacia stürzt fast in Schlammgrube
- Kroatischer Bauernhausmeister stürmt um 3 Uhr früh mit Heugabel und Gebrüll das Quartier und beginnt dieses unter "Kurva" Flüchen rabiatest zu räumen
- Vor der Show bestellten wir vier Schnaps beim Veranstalter. Bekommen haben wir vier bumvolle Literbotteln mit Selbstgebranntem, Marke "Love is blindness"
- Zusammengezimmerte FOH Hütte fliegt ikea-mässig in Einzelteilen davon
- Unterkunft in christlich-fundamentalistischem Studentenheim, 30km in die falsche Richtung. Zum Frühstück gabs Hostien vom Vortag.
- Bauer hängt unseren hängen gebliebenen Dacia an seine Planierraupe und fährt damit vier Campingplatzzelte um. Kommentar: "Na Hoppala!"

Trotz allem freuten wir uns wie die Schneeekönige darauf, irgendwie wars ja dann doch jedesmal total geil und wir waren einfach gespannt was sich der Herr Böller heuer für uns alles ausgedacht hat.

Der Gefahr völlig bewusst bereiteten wir uns gewissenhaft auf besagten Samstag vor. Auf Luisschem Balkon wuchern drei verschiedene Minzpflanzen - es galt herauszufinden welche am besten mit Caipirnja harmoniert. Ergebnislos wie die Griechenlandverhandlungen wurde die Mission vertagt, nächste Zwischenstation der Bäcker unsrer Wahl in der U-Bahn-Station, auf ne Jause. Doch dort wo gestern noch der Ströck mit seinen Semmeln und dem ganzen Scheiß hauste ist jetzt ein riesiges Loch in der Wand und blade Bauarbeiter saßen rauchend auf Zementsackeln und Topfengolatschen gab es obendrein auch keine.

Hungrig gings zum Treffpunkt beim neuen oberschicken Proberaum und ab nach Haag. Strahlender Sonnenschein begrüßte uns, Polkov musizierten bereits und so schnell konnten wir gar nicht schauen waren schon wir an der Reihe um zu Lärmen. Die Holzdielen der Bücherbühne knarrten vergeblich, 60 Minuten Hardcore Elefantenshow bis zum bitteren Ende. Eine Horde halb nackter Kinder tanzte ausgelassen vor der Bühne, weil wir heute so gut spielten und außerdem sehr sexy waren.

Nach getaner Arbeit wurden noch die anderen Bum Bum Floors besucht, Leute genervt, Strategien besprochen, wie man am besten zu einem Steckerlfisch kommt und dann stand der Chef vom Röda da, schmiss uns ins Auto und schupfte uns nach Steyr in seine Räumlichkeiten zur Aftershowparty. Im Röda war aber nur ne doofe Salsafiestaparty und wir verkrochen uns, im Geiste Flamenco tanzend, in unsre hölzernen Stockbetten.

Wir erwachten am nächsten Morgen glücklich und zufrieden im salsafreien Röda, geisterten verloren durch den Klub und vorbei am lockenden Freibad gings wieder Richtung Wien. Nächster Halt: Woodstock!

Link: https://www.youtube.com/watch?v=d_b4HN-BH6I

Der Kommando Wetterrückblick vom Wochenende: Schneeregen in Salzburg, Urkalt in Bad Aibling
gepostet am 24.06.2015 um 11:09
Elefantenrocknroll - endlich wieder!

Nach dem ewigen Proben freuten wir uns schon mächtig unser Kellerverlies verlassen zu können, um wieder Lachen in diverse Gesichter zu zaubern. Erster Stopp: Bad Aibling, in Bayern, aber noch vor München. Dort spielten wir schon mal in Jims Stellwerk und, bei einer anderen Gelegenheit, neben dem Frühstücksbuffet eines Nobel-Hobel-Schuppens. Doch heute gings an der Kaserne vorbei, hin zu den riesigen weißen NSA- Abhörstationfußbällen, aufs Flugfeld zum SORF Festival. Eine LKW Bühne im Freien und ein fettes Riesenteil von Bühne auf Kunstrasen, mit Eishockeyring im Backstage. Schnaps gabs erst um Acht, drum sekkierten wir Liedfett aus Hamburg und die Damen hinterm Tresen. Auf der LKW Bühne grölte eine Punkband mit Hitlerbärtchen und Sangria in Gießkannen - ein Erfolg versprechendes Konzept. Dann waren endlich wir dran, der Saal füllte sich und nach 60 Minuten Elefantengedöngs war die geilste Show vom SORF schon wieder vorbei. Wir durften sogar Autogramme schreiben, weil wir heute so gut waren.

Danach flott alles ins Auto pfeffern, was aussieht als könnte es uns gehören. Der Versuch sämtliche Getränkemarkerl ihrer Bestimmung zuzuführen scheiterte kläglich weil einer in der Band ständig neue holt. Dann tucker tucker Richtung Hotel Fledermaus wos drei Stunden später Frühstück gab. Es regnete unangenehmerweise und einer hatte seinen Pullover vergessen und fror. Drum wieder alles retour, die haben sich voll gefreut, dass wir schon wieder im Backstage eintricksen und Kaffee verschütten. Pullover weg, dafür schickes Sakko gefunden. Eh besser.
Mit 90er-Jahre Metal Klassikern im Radio gings wieder retour ins schöne Salzburger Land, wo sie uns sogar schon ins unbezahlte Hotel reinließen. Individuelle Zeitgestaltung, einer ging zum Chinesen, zwei kauften sich Miami Vice Muskelshörts, einer rannte auf Ingress Amok.

Dann durften wir endlich auch ins Rockhouse rein wo wir Ages von der Bühne scheuchten damit wir unseren Kram platzieren können. Nach dem Soundcheck aus lauter Fadesse den Spamordner des Kommando Mail Accounts durchforstet und siehe da, es fand sich eine Interviewanfrage für in 20 Minuten, in Salzburg! Welch Zufall! Deshalb kurz was gscheites ins Radiomikro gelabert, denn dann gabs nämlich schon die massive Stelzenhausschlachtplatte beim Fuxl und seiner Gastwirtschaft. Anschließend zeigte der Wecker endlich Mitternacht und wir durften loslegen. Voll laut alles, Bum Bum, ein paar Tränen zerdrückt und schon wars wieder vorbei. Leider blieb der Publikumsandrang aufgrund des Schnürlregens und der späten Stunde überschaubar, nichtsdestotrotz waren wir heute total gut und die armen Ages nach uns waren dann die Rausschmeißer. Im Backstage gings inzwischen heiß her, alles wurscht, voll Party, alle waren am Feiern, sogar der Papa vom Veranstalter. Um 4 in der Früh kam dann ne Lady rein gestürmt die uns hauptsächlich beschimpfte und unsre Dativ/Akkusativfehler in unseren Sätzen auf das Energischste korrigierte, obwohl ihr eigener Name einen orgen Fallfehler beinhaltete, wie wir umgehend bemängelten. Jedenfalls wollte uns die noch in ein Kellerlokal schleppen als das Rockhouse zu sperrte und wenn man schon mal da ist...

Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir uns verstohlen aus dem immer noch unbezahlten Hotel geschlichen, Frühstück beim Pappendeckelwirten neben der Autobahnauffahrt und ab nach Wien! Akuter Sprechdurchfall von der Rückbank im Wagen. Der Quatschometerpegel zeigte 105. Egal, nächste Haltestellen: Böllerbauer in Haag und Woodstockenboi in Kärnten.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=d_b4HN-BH6I

Kontaktlinse/Wurm/Milfstatt
gepostet am 12.04.2015 um 20:32
Elefantenreport brandexklusiv!

Zeit für eine Kärntner Heimsuchung in Klagenfurt. Die lieben Optikerschüler vom Kontaktlinsefestival luden uns zu sich. Wir ließen uns nicht zweimal bitten und auf gings nach Kärnten ins Stereo. Als wir ankamen war alles bereits in vollem Gange und während der Sado Maso Guitar Club seine BDSM-Show abrockte bauten wir gemächlich an der Bühnenseite unseren Kram auf und saßen dann wie die zwei Oiden von der Muppetshow am Bühnenrand und goutierten.

Wir waren als letzte an der Reihe, gaben alles! Entsprechend gut war unsre Show. Nach der gefühlten zwanzigsten Zugabe gings dann auf ein Afterwork-Bierchen doch - oh Schreck - der volle Kühlschrank war weg. Drum auf zur Party in nem slowenischen Indiediskoklub und als der Morgen nahte, brachte uns der Veranstalter pflichtgetreu in unsre Stockbetten im Jugendforum. Als ein Elefant noch eine Gute Nacht Zigarette rauchte und er deshalb ein wenig vom Balkon runtersabberte, fuhr im Schritttempo die Klagenfurter Polizei vorbei, auf ihrer Morgenpatrouille, und guckte doof.

Gefühlte zehn Minuten läutete der Wecker und kurz darauf gings, in freudiger Erwartung eines bodenständigen Frühstücks, retour in den Klub. Doch leider hatten die Veranstalter alles selbst aufgefuttert. Hungrig gings Richtung Autobahntankstelle.

Eine Woche später wars wieder Zeit fürs Wurmfestival. Das Letzte! Aus purer Selbstkontrolle fuhren wir erst spät nächtens nach Neumarkt am Hausruck, wollten uns doch die Veranstalter erst um 2 Uhr 50 auf der Bühne sehen. Im Backstagekäfig roch es nach Benzin und Kälte. Fuhr uns vier Musiker gab es im Catering-Überraschungskorb sieben grüne Biere, drei kleine Wasserflaschen, zwei Cappy, eine Banane, Aufschnittbrote von der Mama, drei Liter Eiskaffee und eine Tonne S-Budget Süßigkeiten. Zum Glück bewohnte Moneyboy den Nachbarkäfig, der is so reich, dem fiel das gar nicht auf, dass plötzlich eine halbe Palette Bier fehlte. Gemeinsam mit den Olympique Jungs, der Folkshilfe und den Bässen feierten wir die Nacht durch, retten Betrunkene vor dem Erfrieren und freuten uns als endlich Showtime war.

Fette Bühne, Blinki Blinki Licht und Bum Bum Anlage - sehr fett alles. Der übermotivierte Security schmiss alle Spontantänzer von der Bühne, leider auch den Fii der uns ein Überraschungsständchen singen wollte. Unsre Show war diesmal ausgesprochen gut und glücklich verließen wir gegen vier die Bühne. Der Backstagehäfn war leer, nur noch die Bässe saßen rum und trunken unser bzw. Moneyboys-Bier.

Die Party war am Sterben, drum flugs die süßeste Shuttlefahrerin der Welt kontaktiert, damit sie uns und unsre liebgewonnenen Bässe ins Hotel schupft was blöderweise elf Kilometer weit weg lag. Nachdem wir einen Besoffenen aus unsrem Auto bugsierten der nicht glauben wollte, das sein Haberer wirklich nicht bei uns im Kofferraum schläft, waren wir auch schon Grieskrichen und gingen Heia.

Rise and Shine on se next morning - leider hatte die süße Hannah mit ihrem Auto keine Zeit, drum manövrierten wir uns zur elektrischen Strechtlimo der ÖBB, die uns zwei Stationen später bei unsrem Auto wieder ausspuckte. In Grieskrichen kann man übrigens ein ÖBB-Seminar buchen wie man einen Fahrscheinautomat richtig bedient. Ehrlich! Dafür war leider keine Zeit, unwissend frohlockten wir der Heimreise entgegen.

Daheim flott duschen und frische Sachen in die Koffer werfen und schon gings wieder auf, diesmal nach Milfstatt am Milfstätter See im schönen Kärnten, in den Klub Bergwerk. Wir fuhren die Panoramastrecke, besuchten die Turracher Höhe, gurkten in den Gurktaler Alpen rum, genossen von Sonnenschein bis dichten Schneetreiben die ganze Palette von Christa Kummer.

In Milfstatt angekommen gab es sogleich Paella mit Muscheln und Zeugs, es war ziemlich kalt im Allgemeinen dafür sehr heimelig. Wir wurden wohl umsorgt. Kurz nach Neun waren wir dran, rockten, was das Zeug hielt und als die Seifenblasenmaschine gegen Ende losstartete war das der Burner auf den Milfstatt seit Jahren gewartet hat. Frenetischer Beifall, nicht nur weil wir so gut waren an jenem Abend. Nach uns folgte ne Minimal Party - geil!

Es folgte die Suche nach der Unterkunft, durch das finstere und menschenleere Seeboden. Das Navi war noch auf Erkundungsmission programmiert, im Radio lief apokalyptische Endzeitmusik und endlich wurden wir fündig. Ein Ferienappartment aus den späten 70ern. Sehr schräg. Ratlos saßen wir im holzvertäfelten Wohnzimmer, tranken aus unseren Flachmännern und starrten auf den Fernseher der nur marginalst größer war als unsre Handydisplays.

Thorsten, unser Lieblingsschlagzeuger der Band, eröffnete uns, dass er am nächsten Morgen zu Mittag in Wien Schwechat sein müsse zwecks Urlaubsbomber nach Istanbul. Deshalb Tagwache um Sechs Null Null.

Kalt wars, zarter nächtlicher Schneefall bedeckte unser Auto mit dem Flaum des Winters. Das Bergmassiv leuchtete feuerrot von der Morgensonne und der See glitzerte wie die Augen unserer Shuttlefahrerin vom Wurmfestival. Radio Kärnten berichtete vom Zusammenstoß zweier Luxuskarotten.

Schnell noch die Sonntagskrone fladern und auf gings Richtung Heimat. Beim großen Gösser-Psychotest, der als Beilage enthalten war, kam raus, dass wir als Biertypen weltoffene Genießer darstellen. Auch nicht schlecht. Nächster Stopp: der Klub vom Horst in Kreuzlingen in der Schweiz.


Link: https://www.youtube.com/watch?v=_m7_c_XswxI

Taxi nach Draußen
gepostet am 19.03.2015 um 20:47
Autofahrer unterwegs! Wir könnens nicht lassen so oft es geht aus Wien zu flüchten, um die Bühnen unsrer Welt zu erkunden. Auf dem Tourplan stand als erster Stopp das witzige Fiftys in Asperhofen. Organisiert hat die Show der örtliche Zahnarzt, außerdem war grad das Finale vom Dschungelcamp, welches uns emotional gehörig ablenkte. Beste Vorrausetzungen also für die phatteste Show die Asperhofen je gesehen. Die örtlichen Gothiktypen tanzten wie verrückt auf den Tischen und der Backstage war voller Eternitplatten und Penisaquarellen.

Dann durften wir ein wenig Verschnaufen und unsren Freunden daheim auf den Nerv gehen bevor wir wieder unsren Dacia wiederfanden und nach München tuckerten. Der Veranstalter, im Metalshört, hat davor die Prolorapper von Trailerpark veranstaltet - der Mann hat also Geschmack. Die ganze Sause stieg in der Kranhalle was sehr schön ist weil wir lieben Kräne. Im Nachbarsaal fand ein Nuclear Blast Festival statt, gefeiert von einem ganzen Bataillon an dicken Metaljüngern. Witziges Kontrastprogramm. Unsre Show war sehr kultiviert und ausgesprochen gut. Sogar der während der Show ergraute Techniker war begeistert. Im Nichtraucherbackstage wurde dann noch alles eingepoffelt und frisch und munter gings am nächsten Tag wieder nach Wien.

Eine Arbeitswoche später hieß es GO WEST, wir fuhren versehentlich an München vorbei und waren eine Zeitzone später im Ländle bei de Xiberger die die Wiener ja bekanntlich sehr sehr lieb haben. Der Carinisaal war ja schon einmal unsre temporäre Heimat und wir freuten uns drauf. Im geilen 4Sterne Hotel wurden wir allerdings in den Dienstbotenzimmern einquartiert. Das war so Art Klo mit Zimmer am Gang. Doch der liebe Herr Hagen vom Carinisaal konnte den Irrtum aufklären und lärmend bezogen wir unsre Suiten. Die Show selber war super, wir waren sehr sehr gut und es war schön lauter bekannte Gesichter im Publikum zu sehen. Außerdem gabs Sekt.

Nach einer kurzen geruhsamen Nacht ging dann alles wieder retour. Fad wars ungemein und als endlich das Wiener Becken in der Windschutzscheibe auftauchte, bogen wir flugs rechts ab und landeten in Wiener Neustadt, im Triebwerk. Eigentlich der Punkrockschuppen schlechthin also passend für uns Emos. Es gab lecker faschiertes Tofu. Die Show war großartig, wir waren sehr sehr gut, trotz allgemeiner Erkältung. Bei der Rückfahrt nach Wien ist dann nix mehr passiert.

Und dann wurde noch mal Deutschland unsicher gemacht, nach Augsburg wurden wir geschickt. Schon wieder an München vorbei ging es mit einem Tatort-Hörspiel im Radio. Das Soho ist eine breaktout-location von der Kantine Augsburg, ein netter kleiner schick-abgefuckter Klub mit super Technik. Die Fresshalle darüber hatte eine eigene Elefanten Speisekarte mit allerlei fremdländischen Spezialitäten. Etwa ein Sloopy Joe, bekannt aus Knight Rider, wo der Devon mal einen futterte, in der Folge "Teen White Trouble", im Lokal "Hyatt House", auf der Pico Canyon Road. Unsre Show war auch super, da wir diesmal wirklich sehr gut waren. Alle wollten Plakate und Geplauder. Dann gings noch versehentlich auf nen Sprung in die Busenbar ums Eck und dann weiter ins Ibis um mit dem Rezeptionisten noch einen Schlummertrunk zu heben.

Dann wars auch schon wieder Morgen und Zeit nach Hause zu fahren. LKWs der Spedition Kajak Fatzekas flankierten uns bis heim. Nächster Stopp: Klogenfurt


Link: https://www.facebook.com/kommandoelefant

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22.08.2015ObstwiesenfestivalUlm/Dornstadt (DE)
30.08.2015Stoepsel Festival (WUK)Wien

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