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Der Kommando Wetterrückblick vom Wochenende: Schneeregen in Salzburg, Urkalt in Bad Aibling
gepostet am 24.06.2015 um 11:09
Elefantenrocknroll - endlich wieder!

Nach dem ewigen Proben freuten wir uns schon mächtig unser Kellerverlies verlassen zu können, um wieder Lachen in diverse Gesichter zu zaubern. Erster Stopp: Bad Aibling, in Bayern, aber noch vor München. Dort spielten wir schon mal in Jims Stellwerk und, bei einer anderen Gelegenheit, neben dem Frühstücksbuffet eines Nobel-Hobel-Schuppens. Doch heute gings an der Kaserne vorbei, hin zu den riesigen weißen NSA- Abhörstationfußbällen, aufs Flugfeld zum SORF Festival. Eine LKW Bühne im Freien und ein fettes Riesenteil von Bühne auf Kunstrasen, mit Eishockeyring im Backstage. Schnaps gabs erst um Acht, drum sekkierten wir Liedfett aus Hamburg und die Damen hinterm Tresen. Auf der LKW Bühne grölte eine Punkband mit Hitlerbärtchen und Sangria in Gießkannen - ein Erfolg versprechendes Konzept. Dann waren endlich wir dran, der Saal füllte sich und nach 60 Minuten Elefantengedöngs war die geilste Show vom SORF schon wieder vorbei. Wir durften sogar Autogramme schreiben, weil wir heute so gut waren.

Danach flott alles ins Auto pfeffern, was aussieht als könnte es uns gehören. Der Versuch sämtliche Getränkemarkerl ihrer Bestimmung zuzuführen scheiterte kläglich weil einer in der Band ständig neue holt. Dann tucker tucker Richtung Hotel Fledermaus wos drei Stunden später Frühstück gab. Es regnete unangenehmerweise und einer hatte seinen Pullover vergessen und fror. Drum wieder alles retour, die haben sich voll gefreut, dass wir schon wieder im Backstage eintricksen und Kaffee verschütten. Pullover weg, dafür schickes Sakko gefunden. Eh besser.
Mit 90er-Jahre Metal Klassikern im Radio gings wieder retour ins schöne Salzburger Land, wo sie uns sogar schon ins unbezahlte Hotel reinließen. Individuelle Zeitgestaltung, einer ging zum Chinesen, zwei kauften sich Miami Vice Muskelshörts, einer rannte auf Ingress Amok.

Dann durften wir endlich auch ins Rockhouse rein wo wir Ages von der Bühne scheuchten damit wir unseren Kram platzieren können. Nach dem Soundcheck aus lauter Fadesse den Spamordner des Kommando Mail Accounts durchforstet und siehe da, es fand sich eine Interviewanfrage für in 20 Minuten, in Salzburg! Welch Zufall! Deshalb kurz was gscheites ins Radiomikro gelabert, denn dann gabs nämlich schon die massive Stelzenhausschlachtplatte beim Fuxl und seiner Gastwirtschaft. Anschließend zeigte der Wecker endlich Mitternacht und wir durften loslegen. Voll laut alles, Bum Bum, ein paar Tränen zerdrückt und schon wars wieder vorbei. Leider blieb der Publikumsandrang aufgrund des Schnürlregens und der späten Stunde überschaubar, nichtsdestotrotz waren wir heute total gut und die armen Ages nach uns waren dann die Rausschmeißer. Im Backstage gings inzwischen heiß her, alles wurscht, voll Party, alle waren am Feiern, sogar der Papa vom Veranstalter. Um 4 in der Früh kam dann ne Lady rein gestürmt die uns hauptsächlich beschimpfte und unsre Dativ/Akkusativfehler in unseren Sätzen auf das Energischste korrigierte, obwohl ihr eigener Name einen orgen Fallfehler beinhaltete, wie wir umgehend bemängelten. Jedenfalls wollte uns die noch in ein Kellerlokal schleppen als das Rockhouse zu sperrte und wenn man schon mal da ist...

Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir uns verstohlen aus dem immer noch unbezahlten Hotel geschlichen, Frühstück beim Pappendeckelwirten neben der Autobahnauffahrt und ab nach Wien! Akuter Sprechdurchfall von der Rückbank im Wagen. Der Quatschometerpegel zeigte 105. Egal, nächste Haltestellen: Böllerbauer in Haag und Woodstockenboi in Kärnten.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=d_b4HN-BH6I

Kontaktlinse/Wurm/Milfstatt
gepostet am 12.04.2015 um 20:32
Elefantenreport brandexklusiv!

Zeit für eine Kärntner Heimsuchung in Klagenfurt. Die lieben Optikerschüler vom Kontaktlinsefestival luden uns zu sich. Wir ließen uns nicht zweimal bitten und auf gings nach Kärnten ins Stereo. Als wir ankamen war alles bereits in vollem Gange und während der Sado Maso Guitar Club seine BDSM-Show abrockte bauten wir gemächlich an der Bühnenseite unseren Kram auf und saßen dann wie die zwei Oiden von der Muppetshow am Bühnenrand und goutierten.

Wir waren als letzte an der Reihe, gaben alles! Entsprechend gut war unsre Show. Nach der gefühlten zwanzigsten Zugabe gings dann auf ein Afterwork-Bierchen doch - oh Schreck - der volle Kühlschrank war weg. Drum auf zur Party in nem slowenischen Indiediskoklub und als der Morgen nahte, brachte uns der Veranstalter pflichtgetreu in unsre Stockbetten im Jugendforum. Als ein Elefant noch eine Gute Nacht Zigarette rauchte und er deshalb ein wenig vom Balkon runtersabberte, fuhr im Schritttempo die Klagenfurter Polizei vorbei, auf ihrer Morgenpatrouille, und guckte doof.

Gefühlte zehn Minuten läutete der Wecker und kurz darauf gings, in freudiger Erwartung eines bodenständigen Frühstücks, retour in den Klub. Doch leider hatten die Veranstalter alles selbst aufgefuttert. Hungrig gings Richtung Autobahntankstelle.

Eine Woche später wars wieder Zeit fürs Wurmfestival. Das Letzte! Aus purer Selbstkontrolle fuhren wir erst spät nächtens nach Neumarkt am Hausruck, wollten uns doch die Veranstalter erst um 2 Uhr 50 auf der Bühne sehen. Im Backstagekäfig roch es nach Benzin und Kälte. Fuhr uns vier Musiker gab es im Catering-Überraschungskorb sieben grüne Biere, drei kleine Wasserflaschen, zwei Cappy, eine Banane, Aufschnittbrote von der Mama, drei Liter Eiskaffee und eine Tonne S-Budget Süßigkeiten. Zum Glück bewohnte Moneyboy den Nachbarkäfig, der is so reich, dem fiel das gar nicht auf, dass plötzlich eine halbe Palette Bier fehlte. Gemeinsam mit den Olympique Jungs, der Folkshilfe und den Bässen feierten wir die Nacht durch, retten Betrunkene vor dem Erfrieren und freuten uns als endlich Showtime war.

Fette Bühne, Blinki Blinki Licht und Bum Bum Anlage - sehr fett alles. Der übermotivierte Security schmiss alle Spontantänzer von der Bühne, leider auch den Fii der uns ein Überraschungsständchen singen wollte. Unsre Show war diesmal ausgesprochen gut und glücklich verließen wir gegen vier die Bühne. Der Backstagehäfn war leer, nur noch die Bässe saßen rum und trunken unser bzw. Moneyboys-Bier.

Die Party war am Sterben, drum flugs die süßeste Shuttlefahrerin der Welt kontaktiert, damit sie uns und unsre liebgewonnenen Bässe ins Hotel schupft was blöderweise elf Kilometer weit weg lag. Nachdem wir einen Besoffenen aus unsrem Auto bugsierten der nicht glauben wollte, das sein Haberer wirklich nicht bei uns im Kofferraum schläft, waren wir auch schon Grieskrichen und gingen Heia.

Rise and Shine on se next morning - leider hatte die süße Hannah mit ihrem Auto keine Zeit, drum manövrierten wir uns zur elektrischen Strechtlimo der ÖBB, die uns zwei Stationen später bei unsrem Auto wieder ausspuckte. In Grieskrichen kann man übrigens ein ÖBB-Seminar buchen wie man einen Fahrscheinautomat richtig bedient. Ehrlich! Dafür war leider keine Zeit, unwissend frohlockten wir der Heimreise entgegen.

Daheim flott duschen und frische Sachen in die Koffer werfen und schon gings wieder auf, diesmal nach Milfstatt am Milfstätter See im schönen Kärnten, in den Klub Bergwerk. Wir fuhren die Panoramastrecke, besuchten die Turracher Höhe, gurkten in den Gurktaler Alpen rum, genossen von Sonnenschein bis dichten Schneetreiben die ganze Palette von Christa Kummer.

In Milfstatt angekommen gab es sogleich Paella mit Muscheln und Zeugs, es war ziemlich kalt im Allgemeinen dafür sehr heimelig. Wir wurden wohl umsorgt. Kurz nach Neun waren wir dran, rockten, was das Zeug hielt und als die Seifenblasenmaschine gegen Ende losstartete war das der Burner auf den Milfstatt seit Jahren gewartet hat. Frenetischer Beifall, nicht nur weil wir so gut waren an jenem Abend. Nach uns folgte ne Minimal Party - geil!

Es folgte die Suche nach der Unterkunft, durch das finstere und menschenleere Seeboden. Das Navi war noch auf Erkundungsmission programmiert, im Radio lief apokalyptische Endzeitmusik und endlich wurden wir fündig. Ein Ferienappartment aus den späten 70ern. Sehr schräg. Ratlos saßen wir im holzvertäfelten Wohnzimmer, tranken aus unseren Flachmännern und starrten auf den Fernseher der nur marginalst größer war als unsre Handydisplays.

Thorsten, unser Lieblingsschlagzeuger der Band, eröffnete uns, dass er am nächsten Morgen zu Mittag in Wien Schwechat sein müsse zwecks Urlaubsbomber nach Istanbul. Deshalb Tagwache um Sechs Null Null.

Kalt wars, zarter nächtlicher Schneefall bedeckte unser Auto mit dem Flaum des Winters. Das Bergmassiv leuchtete feuerrot von der Morgensonne und der See glitzerte wie die Augen unserer Shuttlefahrerin vom Wurmfestival. Radio Kärnten berichtete vom Zusammenstoß zweier Luxuskarotten.

Schnell noch die Sonntagskrone fladern und auf gings Richtung Heimat. Beim großen Gösser-Psychotest, der als Beilage enthalten war, kam raus, dass wir als Biertypen weltoffene Genießer darstellen. Auch nicht schlecht. Nächster Stopp: der Klub vom Horst in Kreuzlingen in der Schweiz.


Link: https://www.youtube.com/watch?v=_m7_c_XswxI

Taxi nach Draußen
gepostet am 19.03.2015 um 20:47
Autofahrer unterwegs! Wir könnens nicht lassen so oft es geht aus Wien zu flüchten, um die Bühnen unsrer Welt zu erkunden. Auf dem Tourplan stand als erster Stopp das witzige Fiftys in Asperhofen. Organisiert hat die Show der örtliche Zahnarzt, außerdem war grad das Finale vom Dschungelcamp, welches uns emotional gehörig ablenkte. Beste Vorrausetzungen also für die phatteste Show die Asperhofen je gesehen. Die örtlichen Gothiktypen tanzten wie verrückt auf den Tischen und der Backstage war voller Eternitplatten und Penisaquarellen.

Dann durften wir ein wenig Verschnaufen und unsren Freunden daheim auf den Nerv gehen bevor wir wieder unsren Dacia wiederfanden und nach München tuckerten. Der Veranstalter, im Metalshört, hat davor die Prolorapper von Trailerpark veranstaltet - der Mann hat also Geschmack. Die ganze Sause stieg in der Kranhalle was sehr schön ist weil wir lieben Kräne. Im Nachbarsaal fand ein Nuclear Blast Festival statt, gefeiert von einem ganzen Bataillon an dicken Metaljüngern. Witziges Kontrastprogramm. Unsre Show war sehr kultiviert und ausgesprochen gut. Sogar der während der Show ergraute Techniker war begeistert. Im Nichtraucherbackstage wurde dann noch alles eingepoffelt und frisch und munter gings am nächsten Tag wieder nach Wien.

Eine Arbeitswoche später hieß es GO WEST, wir fuhren versehentlich an München vorbei und waren eine Zeitzone später im Ländle bei de Xiberger die die Wiener ja bekanntlich sehr sehr lieb haben. Der Carinisaal war ja schon einmal unsre temporäre Heimat und wir freuten uns drauf. Im geilen 4Sterne Hotel wurden wir allerdings in den Dienstbotenzimmern einquartiert. Das war so Art Klo mit Zimmer am Gang. Doch der liebe Herr Hagen vom Carinisaal konnte den Irrtum aufklären und lärmend bezogen wir unsre Suiten. Die Show selber war super, wir waren sehr sehr gut und es war schön lauter bekannte Gesichter im Publikum zu sehen. Außerdem gabs Sekt.

Nach einer kurzen geruhsamen Nacht ging dann alles wieder retour. Fad wars ungemein und als endlich das Wiener Becken in der Windschutzscheibe auftauchte, bogen wir flugs rechts ab und landeten in Wiener Neustadt, im Triebwerk. Eigentlich der Punkrockschuppen schlechthin also passend für uns Emos. Es gab lecker faschiertes Tofu. Die Show war großartig, wir waren sehr sehr gut, trotz allgemeiner Erkältung. Bei der Rückfahrt nach Wien ist dann nix mehr passiert.

Und dann wurde noch mal Deutschland unsicher gemacht, nach Augsburg wurden wir geschickt. Schon wieder an München vorbei ging es mit einem Tatort-Hörspiel im Radio. Das Soho ist eine breaktout-location von der Kantine Augsburg, ein netter kleiner schick-abgefuckter Klub mit super Technik. Die Fresshalle darüber hatte eine eigene Elefanten Speisekarte mit allerlei fremdländischen Spezialitäten. Etwa ein Sloopy Joe, bekannt aus Knight Rider, wo der Devon mal einen futterte, in der Folge "Teen White Trouble", im Lokal "Hyatt House", auf der Pico Canyon Road. Unsre Show war auch super, da wir diesmal wirklich sehr gut waren. Alle wollten Plakate und Geplauder. Dann gings noch versehentlich auf nen Sprung in die Busenbar ums Eck und dann weiter ins Ibis um mit dem Rezeptionisten noch einen Schlummertrunk zu heben.

Dann wars auch schon wieder Morgen und Zeit nach Hause zu fahren. LKWs der Spedition Kajak Fatzekas flankierten uns bis heim. Nächster Stopp: Klogenfurt


Link: https://www.facebook.com/kommandoelefant

Winterwonderland Tour Compilation
gepostet am 09.02.2015 um 20:50
Wenn der Kommando Dacia im Schnee versinkt ist gute Musik überlebenswichtig! Drum ises höchste Zeit für eine Glühwein Edition unserer Tour-Compilation.

1. Kraftklub - Unsre Fans. Die Kraftis... Das neue Album ist leider nicht so stark wie das Alte aber ein paar Perlen lassen sich trotzdem finden. Witziger Text und wie immer rennt die Band dem Zeugler davon. Deshalb ein perfekter Joggingsong.

2. Kensington - Streets. Die holländische Variante von den Königen aus Leon die bei uns noch keine Sau kennt. Hab eine Vinyl ihres Albums gegen einen Platz auf unserer Auto-CD getauscht.

3. AnnenMayKantereit - Wohin du gehst. Der Sänger sieht aus wie zwölf aber wenn er loslegt denkt man es steht ein fettes altes Whiskeyfaß hinterm Mikro.

4. Chakuza - OFF. "War ich mal in Hulk verliebt - denn du platzt aus den Jeans". Trauriger, OK Kid inspirierter Song über die blöde blöde Ex.

5. Nosie Katzmann - Mr. Vain. Jaaaa, der alte Herr Nosie hat damals diesen Eurodance Klassiker aus dem verknitterten Baumwollärmel geschüttelt. Jetzt braucht er wohl nochmal Kohle und macht einen auf Akustisch.

6. Wanda - Bologna.Ja sorry, we know, aber musste sein. Und Amore finden wir halt alle gut.

7. Bodycount - 99 Problems. Ice-T is back with Body Motherfucking Count! Und nix habens dazugelernt, klingt genau wie damals. Hauptsache Bitches.

8. Olympique - No Estate to Remind. Agenturkollegen mit einem wirklich starken Song. Das Lied macht einen auf eine schöne Art traurig.

9. Glen Hansard - Falling Slowly. Auch traurig. Keine Ahnung worums in dem Song eigentlich geht. Wahrscheinlich ums Hinfallen.

10. Die höchste Eisenbahn - Isi. Unsre liebe Eisenbahn mit einem Song über Filips Schwester die doch gefälligst die Tür zumachen soll.

11. Element of Crime - Lieblingsfarben und Tiere. Bei ihrer Wien Show sind wir leider gerade in München. Ansonsten wär ein Besuch im Gaso Pflicht!

12. BBOU - Weizninsxicht. Ein Song über Weißbier saufen anstatt Crack zu rauchen.

13. Max Giesinger - Bis ans Ende der Welt.Obwohl der Max von einer Casting Show daherkommt und viele Lieder auf seinem Album einfach Kacke sind, ist dieser Song schön.

14. AnnenMayKantereit - Barfuss am Klavier. Schon wieder der Whiskeytyp mit einem ganz tollen Titel. Wenn ich Klavier spiel ziehts normalerweise allen anderen die Schuach aus.

15. Garish - Noch einmal das Echo hören. Seit ihrem Auftritt im Haus der Musik ein disonanter Dauerohrwurm.

16. Phil Collins - You´ll be in my heart. Ja, ein bisl Kommerz muß sein. Und wer ist schuld? Der Marcus Smaller! So schön hat er diesen Schmachtfetzen aus Tarzan bei seiner Weihnachtsshow geträllert.

17. Max Giesinger - Keiner der sie weckt. Schöne Basslinie, ansonsten 08/15. Könnt doch glatt ein Song von Nosie Katzmann sein.

18. Mark Ronson - Uptown Funk. Yeah, jetzt wird´s noch ein wenig funky zum Schluß!

19. Ed Sheeran - One. Der Titel des Songs, geklaut von U2 und einem alten Handyprovider. Aber wir mögen Ed Sheeran und seine Gitarre auch wenn er sich mit Songtiteln nicht auskennt.

20. Hellsongs - Breaking the Law. Auf der CD war noch genau zwei Minuten und 55 Sekunden Platz. Da passten die Schwedenbomben perfekt.


Große Oberösterreich Welttour
gepostet am 19.01.2015 um 18:52
Rock n Roll Elefantenwochenende! Alle freuten sich drauf und alle waren urpünktlich beim Proberaum. Mit einem Lachen im Gesicht und einem Lied auf den Lippen trugen wir das ganze Klumpert die 100 Stufen rauf zu unserer Karre.

Es nieselte leicht und keiner musste aufs Klo und überpünktlich trafen wir im Steyr ein, in unserem Heimathafen vergangener Nächte, in den wohl familiärsten Klub des Landes, dem Röda. Leider ist das Röda nah am Wasser gebaut und einmal im Jahr geht alles unter.

Rainer von Vielen war auch schon da und gurgelte auf der Bühne während wir die Herren von Aber das Leben lebt ein wenig ärgerten die den Abend musikalisch eröffnen durften.

Dann gab es einen möglichst kurzen Soundcheck One Two, dann gabs lecker Gemüsegatsch und kaum hatten wir fertig schnabuliert standen schon Aber das Leben lebt auf der Bühne und bereiteten den eintrudelnden Steyrern einen bewegend-traurigen Empfang. Danach flott alles von der Bühne runter und unseren Drumcomputer anwerfen und schon kracht es in der Hütte! Wir waren ausgesprochen gut, tolle Witze, flotte Sprüche, gesellschaftspolitische Kritik an einem Wiener Kaffeehaus und dann hängte sich auch noch unser Rechner auf als symbolischer Protest an dem bandinternen Leistungsdruck.

Tat der Stimmung keinen Abbruch, glücklich machten wir Platz für den Rainer und seinen Jungs, die ebenfalls eine wirklich gute Show ablieferten.

Dann wurde noch gscheit abgefeiert mit Babymetal und so einem anderen Gitarrentyp von youtube.

Der kleine Saal des Röda diente uns diese Nacht als Unterlage für unsre Matratzen die wir frühmorgens bezogen. Gefühlte 10 Minuten später war es dann schon wieder Zeit zum Frühstücken, und nachdem wir all unser Zeug wiederfanden warfen wir wieder alles ins Auto und tuckerten nach Linz Richtung Stadtwerkstatt.

Hunger, drum ins beste Restaurant von ganz Linz, mit urvielen Hauben. Es hieß Schnitzlplatzl und führte nur Schnitzel. Nachdem uns schlecht wurde, schleppten wir schön langsam alles auf der Stadtwerkstatt Bühne und dann gabs wieder One Two. Ne Frau kochte oben im Büro für uns Kichererbsen-Curry, mit einer Machete am Tisch. Wir verhielten uns artig.

Dann Showtime, alle glücklich, alle am Tanzen. Bewegende Momente taten sich auf. Simone war da und Andi Knoll und der Kupi und lauter liebe Leute. Um 3 dann der Abmarsch zum Warmen Hans auf eine Gute-Nacht Wurst und anschließend ins feine Hotel Wolfi am Hauptplatz mit dem schiefen Parkett und dem Aschenbecher am Klo.

Am Sonntag waren wir dann doch ziemlich fertig, futterten das Frühstücksbuffet leer und zuckelten wieder gen Heimat.

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DateVenueCity
17.07.2015Woodstockenboi FestivalStockenboi
19.07.2015Arena Open AirWien
22.08.2015ObstwiesenfestivalUlm/Dornstadt (DE)

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